Breakbulk vom
Neustädter Hafen
nach Oregon USA.

10.000 Frachttonnen
195 Container

Großprojekt im Neustädter Hafen Bremen:
Pressenanlage „in einem Guss“ und mit Sicherheit
gut verpackt nach Oregon (USA)

Im Bremer Neustädter Hafen wurde ein Projekt umgesetzt, das eindrucksvoll zeigt, was moderne Logistik leisten kann, wenn viele Zahnräder perfekt ineinandergreifen: Eine riesige, hochpräzise Industrieanlage (eine kontinuierliche Holzpresse von Siempelkamp für Roseburg Forest Products Co. in Oregon (USA)) wurde nicht einfach „verschifft“, sondern als durchgängige End-to-End-Lösung von der Produktionshalle bis zur Baustelle gedacht und organisiert. Für Außenstehende wirkt das vielleicht wie „ein großes Schiff mit viel Ladung“. In der Realität steckt dahinter ein mehrdimensionales Puzzle aus Technik, Timing, Sicherheit und Teamwork.

„Hier in Bremen läuft das alles ein bisschen anders (…) wir haben hier die Möglichkeit direkt aus der Halle ins Seeschiff zu verladen.“
Patrick Rehberg – Geschäftsführender Gesellschafter

Die Dimensionen sind außergewöhnlich: Insgesamt wurden über 10.000 Frachttonnen Projektladung sowie zusätzlich 195 Container gebündelt – eine der größten Einzelverladungen, die der Neustädter Hafen in dieser Form abgewickelt hat. Das Besondere: Statt die Anlage in vielen Teillieferungen über Monate zu verteilen, ging alles in einem Gesamtcharter auf einem einzigen Schiff auf die Reise: der BBC Aquamarine von BBC Chartering. Damit entsteht ein entscheidender Vorteil: Wenn eine große Anlage später in einem Werk montiert wird, braucht man die Teile in der richtigen Reihenfolge, wie bei einem riesigen Baukasten. Fehlt ein wichtiges Element, steht die gesamte Montage still.

„Seemäßige Exportverpackung made by PTS – Verlässlichkeit im Team und in der kaufmännischen Abwicklung, ein wesentlicher Erfolgsfaktor für 203 Kisten allein in diesem Projekt.“
Marco Loos – Kaufmännische Betriebsleitung

Genau hier wird Logistik faszinierend: Schon lange vor dem ersten Kranhub wurde festgelegt, welches Bauteil wann wo ankommt, wie es geschützt wird und in welcher Reihenfolge es später wieder „ausgepackt“ werden muss. Sensible Komponenten wurden seetauglich verpackt und markiert, alles umgesetzt durch PTS Logistics. Gleichzeitig wurden die Abläufe im Hafen so organisiert, dass viele Komponenten ohne unnötige Zwischenlagerung direkt von der Halle an den Kai und anschließend an Bord gelangen konnten. Verantwortlich für den Umschlag und die Terminalabwicklung im Neustädter Hafen war BLG LOGISTICS. Die Door-to-Door Organisation, also die Bündelung der Gesamtlieferung inklusive Seetransport- und Weitertransportkette, wurde durch die Projektspedition UTC Overseas koordiniert, eng abgestimmt mit den Teams von Siempelkamp und den beteiligten Partnern.

Ein Projekt dieser Art funktioniert nur als Mannschaftsleistung: Industrie, Verpackungsspezialisten, Projektspedition, Reederei und Terminalbetrieb mussten wie ein einziges Team handeln. Das Ergebnis ist nicht nur beeindruckend anzusehen, es rechnet sich auch. Durch die konsequente Bündelung auf einem Schiff und die präzise Taktung konnten laut Projektkontext rund eine Million US-Dollar an Logistikkosten sowie spürbar Zeit eingespart werden.

„In diesem Falle gab es die Herausforderung (…), dass wir zwischen Anlieferung, Verpackung und Verschiffung In-Time arbeiten mussten.“
Jochen Behrens – Technische Betriebsleitung

Die wichtigste Botschaft für Nicht-Logistiker: Logistik ist nicht „Transport“, sondern macht internationale Industrieprojekte überhaupt erst möglich. Der Neustädter Hafen wird dabei zum Knotenpunkt, an dem aus tausenden Tonnen Einzelteilen ein gemeinsames Vorhaben wird und aus Planung, Präzision und Kooperation am Ende ein sichtbarer Erfolg: Wenn die Anlage von Roseburg Forest Products in Oregon in Betrieb geht, steckt in jedem produzierten Holzwerkstoff auch ein Stück Bremer Projektlogistikkompetenz, getragen von Siempelkamp, UTC Overseas, PTS Logistics, BBC Chartering und BLG LOGISTICS.

Der Film zum
Großprojekt im
Neustädter
Hafen.

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